Liebe Leute,

Ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Warum das so war, will ich euch nun hier erklären.

Wie ihr wisst, ist das Projekt SKYOUT-das flugsportmagazin aus einem Projekt der Flugschule Skyvalley im Lavanttal entstanden. Damals lautete der Name noch "Flugpost" und wurde gemeinsam mit Klaus Nössler ins Leben gerufen. Nach etwa einem Jahr habe ich das Projekt übernommen und ihm den Namen "SKYOUT - das flugsportmagazin" gegeben. Ich war der Meinung, dass ein stylisches Flugsportmagazin, das den Fokus sowohl auf den Gleitschirmsport als auch auf den Hängegleitersport legt fehlt. Aus einer Idee wurde eine kleine aber feine Zeitschrift namens SKYOUT. Mit der Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Aeroclub konnte SKYOUT auch sehr viele Leserinnen und Leser erreichen. Auch der Aboverkauf übertraf alle Erwartungen, was mich natürlich zusätzlich motivierte. 
Mein Plan war es, dieses Projekt so zu gestalten, dass es sich unterm Strich so ausgeht, dass es mich nichts kostet. Das hat auch (bis auf ein paar Kleinigkeiten) genau so funktioniert. Ich habe im Zuge meiner Arbeit mit dieser Zeitschrift so viele nette Menschen kennengelernt, dass es sich für mich in jedem Fall gelohnt hat, dieses Projekt zu starten. SKYOUT bestand jedoch nicht nur aus Spaß, Leute kennenlernen, Reisen und Abenteuer. Neben der eigentlichen Arbeit eines Chefredakteurs musste ich noch zusätzliche Arbeit leisten. Aboverkauf, Anzeigenverkauf, Text, Fotografie, Buchhaltung, Aboservice usw. wurden irgendwann zu viel für mich alleine. Natürlich war für die grafische Gestaltung eine professionelle Agentur verantwortlich und freie Texter und Fotografen, die für Ideen und Storys gesorgt haben, haben mir natürlich auch Arbeit abgenommen. Trotzdem blieb der Großteil der Arbeit an mir hängen und das konnte ich mit meinem Studium der Medien - und Kommunikationswissenschaften nicht mehr vereinbaren. 
Nach der ein oder anderen nicht bezahlten Rechnung für verkaufte und gedruckte Werbeanzeigen im SKYOUT habe ich mich dazu entschlossen das Projekt SKYOUT einzustellen. 
Ich habe den Abonnenten mit 31.12.2012 die Aboprämie zurücküberwiesen und somit die letzten offenen Rechnungen beglichen. 
Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Leserinnen und Lesern, Unterstützern, Werbepartnern und freien Mitarbeitern danken, dass sie mit mir den Weg gegangen sind. 
Was die Zukunft bringt, kann ich noch nicht sagen. Ich werde jedenfalls mein Studium abschließen und der Medienbranche erhalten bleiben. Ob ich irgendwann wieder ein ähnliches Projekt starten werde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Saison.

Liebe Grüße

Daniel Roßmann